Dienstag, 22. Februar 2011

Von Kursfahrtplanungen und "sexueller Belästigung am Arbeitsplatz"

Kaum zu glauben aber wahr: Es war heute mal wieder ein wenig spannender in der Schule. Zwar eigentlich nur in Deutsch und den Stunden, die eigentlich Englisch sein sollten; aber immerhin. :D 

Angefangen hat's in Deutsch. Wir haben sage und schreibe eine ganze der zwei Stunden totgelabert. 30 Minuten mit Planungen und Ideen für unsere Kursfahrt, die in der 13 ansteht und dann noch 15 Minuten Informationen zu unserem "Ausflug" am nächsten Dienstag in die Göttinger Universität. Letzteres war zwar recht interessant, aber nicht weiter erwähnenswert.
Die Diskussion über die Kursfahrt hingegen war wirklich lustig. Ursprünglich sollten nur Schottland, der Gardasee und Schweden angeboten werden. Meine Klasse fand das aber wohl alles nicht sooo berauschend - bzw wollte der Großteil lieber etwas im Klassenverband machen - weswegen wir über andere potenzielle Ziele diskutiert haben. Neben Witzeleien wie Russland oder Lithauen kam noch der ernstgemeinte Vorschlag von Valerie, nach Budapest zu fahren.
Lustig war das ganze in erster Linie eigentlich auch nur, weil ich gezwungenermaßen permanent an Hetalia denken musste.
Jedenfalls ist unser werter Herr Gerhards doch tatsächlich dazu bereit, bei der Schulleitung nachzufragen, ob wir im Klassenverband an ein Ziel unserer Wahl fahren dürfen. Unter eigenen Bedingungen, weil Herr Gerhards die Regelungen der Schule absolut nicht mag.
Ich für meinen Teil stehe somit zwischen den Stühlen, da ich eigentlich nach Schweden wollte. Ich will's immer noch, weil Schweden mich doch mehr interessiert als Ungarn, aber ich will meiner Klasse auch nicht unbedingt in den Rücken fallen und dann als Buhmann dastehen. Von daher bleibt zu hoffen, dass wir uns Ungarn schenken können - zumal wir keine Lehrkraft haben, die ungarisch spricht. Glaube ich.

Kommen wir nun zu dem zweiten Teil der Überschrift. BTW ist es eigentlich nicht so krass gewesen, aber ich neige doch hin und wieder zu Übertreibungen.
Fakt ist, dass meine BRC-Mädels und ich in den beiden Stunden, in denen wir eigentlich Englisch gehabt hätten, ein wenig was für unseren Teil der Projektarbeit getan haben. Dieser Teil bestand darin, Kunden und Neukunden der Blankom Digital GmbH anzurufen und uns zu erkundigen, ob diese bereit wären einen Fragebogen über besagtes Unternehmen durchzuführen. Und ggf. schon einen Termin hierfür festzusetzen. Abgesehen davon, dass ich telefonieren nicht leiden kann und am liebsten weggerannt wäre ja nicht weiter schlimm. Ich hab's sogar relativ gut auf die Reihe bekommen. Allerdings hätte ich am liebsten den Hörer auf die Gabel geknallt, als der Kerl am anderen Ende der Leitung sich als Schleimer entpuppt hat. Zwar meinte er lediglich, dass er bei unserer Befragung gerne mitmacht, wenn er dabei wieder "so eine schöne Damenstimme" hört, aber mir ging das doch ziemlich gegen den Strich. Hat man glaube ich auch an meinem Gesicht gesehen. Ich mag so'ne Kommentare eben nicht. Grr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen